Herzynia (Herzchen)

Trakehner Stute in Besitz seit Juni 2006

Geburtsdatum : 3.03.2000

Vater: Sixtus von Habicht  

Mutter: Herbstliche von Caanitz

Größe: 1,60m


Und jetzt zu mir …..


Ich bin der Boss in Weras Weiber WG und im Umgang bin ich total lieb und möchte gefallen. Da ich einen Unfall hatte, habe ich ein super Leben als Zuchtstute und Chefin. Alle 2-3 Jahre gibt es ein Fohlen, da ich eigentlich ein super Fahrwerk und ein ausgezeichnetes Sprungvermögen habe. Und endlich ist es soweit, ich darf, wenn alles gut geht, endlich nächstes Jahr wieder ein Fohlen bekommen.

 

1.Mai 2013

Früh morgens um 8 Uhr wurden wir auf ein leicht nervöses Herzchen aufmerksam.

Sie war etwas nervös und unruhig, allerdings nichts sehr Beunruhigendes.

Also bekam sie Colosan. Bis 10 Uhr warteten wir auf Besserung, die zwar nicht eintrat, es war allerdings auch keine Verschlechterung sichtbar.

Zur Kontrolle riefen wir die Tierärztin, sie möchte sich Herzchen doch bitte einmal anschauen, dass die Stute zu unserer Maifeier wieder fit ist.

Gegen 11 Uhr traf die Tieräztin ein und untersuchte das Herzchen, schickte uns schnell in die Klinik Meerbusch, wo wir gegen 12.30 Uhr eintrafen. Bereits während der Autofahrt dorthin verschlechterte sich ihr Zustand dramatisch, und als wir in Meerbusch ankamen, sagte die untersuchende Ärztin, die nächste Stunde wäre entscheidend für eine Genesung.

Davon überzeugt, das Pferd einige Tage später wieder abholen zu können, fuhren wir nach Hause und ließen Herzchen zur Behandlung in Meerbusch.

Noch bevor wir wieder zu Hause waren, kam der schreckliche Anruf aus der Klinik: Herzchen sollte erlöst werden.

Wir sind wirklich unendlich traurig, dass wir unser Herzchen mit nur 13 Jahren verloren haben.

 

Ein kleiner Trost ist, dass eventuell Horris (Herzchen X Tambour) Vater wird.

Ersetzen kann das unser Herzchen zwar nicht, aber wir freuen uns trotzdem über den bevorstehenden Nachwuchs, der Herzchen wenigstens ein bisschen weiterleben lässt.

Das bin ich

Schweren Herzens mussten wir unser Herzchen am ersten Mai von ihrem kurzen, aber heftigen Leiden erlösen. Wir sind unendlich traurig über diesen Verlust.